Sommerakademie Wendland
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2016 August Programm der Sommerakademie Wendland

Wir boten wieder eine Fülle kreativer Veranstaltungen im Wendland im August 2016.


Steinhauen für Anfänger/innen

Mit dem Stein ins Gespräch kommen
Steinhauen für Anfänger/innen

Kirsten Bertz "Den eigenen Weg gehen"

Steinhauen für Anfänger/innen

Sich einlassen auf das Material (Marmor), eintauchen und wieder auf Distanz gehen; in diesem Wechselspiel können wir erkennen was werden will und herausarbeiten was schon drinnen steckt. So schaffen wir etwas wirklich Neues, eine freie Form.

Wir spannen Flächen mit lebendigen Oberflächen und üben uns in wertfreier Betrachtung.

Als Bildhauerin und Waldorf-Werklehrerin begleite ich Euch/Sie auf diesem Weg.                        

Datum / Uhrzeit / Dauer

Termine:
6. - 7. Aug 2016
13. - 14. Aug 2016
Anmeldung bis 15. Juli (wegen Materialorder)

20. - 21. Aug 2016
27. – 28. Aug 2016
Anmeldung bis 29. Juli (wegen Materialorder)

Jeweils Sa, So 10–12.30 h und 14.30–17 h

Art des Angebots/Veranstaltung

Draußenaktivität • Workshop/Seminar

Themenbereiche

Handwerk • Körper, Geist & Seele • Kultur • Kunst • Raum2

Ort

Kulturzentrum Raum 2

29451 Dannenberg
OT Neu Tramm

Karte klein

Kosten

Kosten:
€ 110 / Wochenende,
€ 90 jedes zusätzliche Folgewochenende

Materialkosten:
15 – 20 kg-Stücke ca. 35,- – 45,- (nach Gewicht)

Kirsten Bertz

Bildhauerin, Waldorf-Werklehrerin
Telefon 0177-637 80 86
mail
->kirstenbertz.de
Kirsten Bertz

Zu mir:

Nach zweijähriger Wohnwagenreise möchte ich mich als Bildhauerin im schönen Wendland nieder lassen.

Mein Arbeitsleben als Architektin habe ich vor zehn Jahren hinter mir gelassen und mit der Bildhauerei zu einem wirklichen Berufsleben gefunden. Meine Liebe zur Bildhauerei habe ich während meiner Ausbildung zur Waldorf-Werklehrerin entdeckt. Statt des schulpraktischen Jahres habe ich mich für ein Kunststudium an der Edith-Maryon-Kunstschule in Freiburg entschieden.

Diesen beiden Ausbildungen verdanke ich sehr viel; z. B. mein Kunstverständnis und meine Erkenntnis von dem was geschieht, wenn ich mich bildhauerisch einem Material zuwende.

Kunst bedeutet für mich, etwas wirklich Neues zu schaffen und dieses Neue entspringt einer geistigen Quelle.

Ein Material inspiriert mich, ebenso wie seine Grundform, ob sie z. B. aufrecht stehend ist oder eher lagernd. Die ersten Handgriffe dienen dem Kennenlernen des Materials, sie sind tastend aber noch nicht formgebend. Es folgen Hinschauen, Hinfühlen, Pausen und Nichtwissen. Ein Abtasten mit den Händen und wahrnehmen wo es fließt, wo es stoppt und die Frage, will ich das so, können einen neuen Impuls bringen und fordern meine Entscheidung. Die Pausen und das Nichtwissen sind ein wertvoller Reifeprozess (und inzwischen von mir sehr geliebte Spannung), in der etwas entstehen kann.

Und dann gibt es Momente, in denen meine Hände einfach wissen was zu tun ist. Es geschieht nicht träumend, aber es geschieht, sehr wach und- mit Hingabe.

Es ist ein ständiges Wechselspiel von Eintauchen, fließen lassen und Beobachten, Wahrnehmen und herausfinden was werden will. Bis hin zu meiner Entscheidung: So ist es gut, jetzt ist sie fertig, die Skulptur.-

Die Kunst

ist ein fortdauernder Befreiungsprozess

des menschlichen Geistes

und zugleich

die Erzieherin der Menschheit

zu dem Handeln aus Liebe.

Rudolf Steiner



Es gibt bis in den August hinein laufend weitere Einträge.

Auswahl der Veranstaltungen nach:

August 2016
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Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Datei:Municipalities_in_DAN.svg, Urheber: TUBS
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